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Zahnimplantate und schwache Knochen?

Was sind Implantate ?

Zahnimplantate sind in einfach gesagt künstliche Wurzeln, welche permanent in den Kiefer eingesetzt werden und zumeist einen fehlenden bzw. stark geschädigten Zahn ersetzen sollen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Implantaten: Titanimplantate, Keramikimplantate (auch als “Zirkoniumsoxid-Implantate” bezeichnet) und Mini-Implantate. 

Während Titan als Material eine gewisse Reinheit unbedingt aufweisen muss und tendenziell mehr vom Körper abgestoßen wird, was den Heil- bzw. Genesungsvorgang erhöht, weisen Implantate aus Keramik eine einfachere Handhabung auf und ähneln optisch mehr echten Zähnen. Keramik ist jedoch brüchiger als Titan und hat deshalb eine geringere Lebenszeit und höhere Wahrscheinlichkeit, zu brechen. Beide Grundformen haben also ihre Vor- und Nachteile.

Welche Teile haben Implantate ?

Künstliche Wurzeln bestehen aus drei Teilen:

  1. dem festsitzenden, im Knochen verankerte Körper
  2. dem Halsteil 
  3. der Krone

Zahnimplantate müssen also im Kieferknochen verankert sein. Sie müssen vom selben auch akzeptiert (=nicht abgestoßen werden) werden und jahrelanges Kauen aushalten ohne zugrunde zu gehen. Wichtig für die Akzeptant ist die Biokompatibilität des eingesetzten Materials.

Implantate weisen eine relativ lange Einheilzeit auf, welche üblicherweise drei bis acht Monate andauern kann. Nach dieser Einheilzeit ist das Implantat fest im Kieferknochen verankert und weist maximale Stabilität auf, was im Fachjargon auch als Osseointegration bezeichnet wird. Die Osseointegration kann man sich als den optimalen Zustand vorstellen, bei welchem lebende, körpereigene Zellen bis an die Oberfläche des körperfremden Materials heranwachsen. 

zahnimplantat
Bildquelle: ©shutterstock.com

Welche Kategorien von Zahnimplantaten gibt es?

Implantate sind in der modernen Zahnkunde längst routiniert und allgegenwärtig. Zahnärztliches Fachpersonal entscheidet in den meisten Fällen abhängig von deren eigener Expertise, Leistung, möglichen Lieferanten und dem Krankheitsbild, welche Arten von Implantaten und Behandlungen notwendig bzw. empfehlenswert sind.

Implantate sind recht klein (ca. 0,3 bis 0,5 cm Breite) und relativ kurz (ca. 0.8 bis 1.5 cm Länge), an sich optisch eher unspektakulär. Natürlich ist die Varianz in Größe und Eigenschaften der Implantate der Ausgangs- und Behandlungslage der jeweils zu behandelnden Personen zuzuschreiben. 

Wir haben für Sie eine verständliche Liste erstellt, welche Sie bestens informieren soll.
Zahnimplantate kann man zur einfachen Veranschaulichung wie folgt kategorisieren:

  • Material
    • Titan
    • Keramik
  • Wichtigste Arten
    • Mini-Implantat
    • Schnell-Implantat
      • Einsetzung erfolgt unmittelbar mit der Entfernung des echten Zahnes, geeigneter Zahnersatz bei ausreichendem Knochenangebot
    • Kippimplantat
      • klein und “gekippt”/schräg, geeignet bei geringem Knochenangebot
    • Interimsimplantat
      • provisorisch, als ad-hoc Zwischenlösung leicht einsetzbar und wieder entfernbar
  • Systemisch
    • einteilig
      • kompakt, für kleinere Lücken
    • zweiteilig
      • anpassungsfähig, bessere Einheilung
  • Verbreitete Formen
    • nadelförmig
      • nadelförmige Implantate aus Tantal, selten
    • konisch
      • das Gewinde des Implantates ist selbst-schneidend,  sprich das Gewinde wird direkt in den Kieferknochen eingesetzt
    • blattförmig
      • flaches Blatt mit Bohrungen und Schlitzen- selten bzw. nicht mehr in Gebrauch
    • stufenförmig
      • mehrstufig, mit oder ohne Gewinde
    • zylindrisch
      • ohne Gewinde
  • Art der Oberflächenlegierung
    • Titanbestrahlung
    • Sandbestrahlung
    • Verätzung
Zahnarzt Implantate
Bildquelle: ©shutterstock.com

Wie lange halten Implantate?

Implantate sollten grundsätzlich ewig halten, jedoch ist dieser Wunschzustand nur selten Realität. Obwohl sie weder rosten noch biologisch abgebaut werden können sind es mitunter die Knochen, welche Implantate zu einer lebenslangen Sorgfaltsaufgabe machen. Diese können sich nämlich im Laufe der Jahre entzünden. 

Das Implantat ist weniger resistent gegen Entzündungen als ein Echtzahn mit komplexem Zahnhalteapparat, welcher eine stärkere Resistenz gegenüber Entzündungen aufweist. Bakterien auf der Oberfläche des Implantates können zu Entzündungen des daneben liegenden Gewebes führen. Dringt diese Bakterienschicht von der Oberfläche langsam zum Gewinde des Implantates, wird die Sachlage kritisch:  falls die Bakterien hierhin vorgedrungen sind kann das zu einer kontinuierlichen Auflösung des Kieferknochens führen. Zu diesem Zeitpunkt ist das Implantat nicht mehr zu retten. Was die Situation noch weniger wünschenswert macht: Der Wiedereinsatz eines Implantates ist eine wahre Herkulesaufgabe, da der Knochen, welcher Stabilität liefern muss, fehlt. Mehr über den Kieferknochen etwas später.

So gilt die Parole: je mehr Sie auf Ihre Implantate achten, desto länger ist auch die Lebenszeit der künstlichen Zähne. Gute Mundhygiene und regelmäßige Termine zur Implantatkontrolle sind quasi ein unverzichtbares Muss.

Sind Implantate gleichwertig zu echten Zähnen?

Es gibt nichts Besseres als unsere eigenen Zähne. Diese sind über den Zahnhalteapparat im Kiefer fest verankert und sorgen dafür, dass wir mit sehr viel Gefühl über die Rückmeldung von Rezeptoren Nahrung zerkleinern können. Zähne sind physiologisch also immer etwas beweglich.

Während echte Zähne eine gewisse Mobilität aufweisen und gänzlich biologisch mit unserem Kieferknochen und Nervensystem verankert sind, sind Implantate sehr rigide, man sagt dazu auch “ankylosiert”. Das Fehlen von Nervenverbindungen führt dazu, dass Sie weder kalt noch heiß unterscheiden können und grundsätzlich auch den Schmerz nicht fühlen können, welcher oft als nützlicher Indikator für Probleme an den Zähnen oder eventuelle Gefahren fungiert. 

Implantate sind somit nur unter bizarren Wertvorstellungen besser als Echtzähne. Vor allem im Vorderbereich Ihres Kiefers stechen sie durch ihre “unnatürliche” Farbe und Länge heraus, was als optisch störend empfunden werden und sich so auch auf das Selbstvertrauen auswirken könnte.

Es macht sicherlich mehr Sinn, einen Echtzahn mit allen möglichen Mitteln und Methoden (z.B. Parodontose-Behandlung, Wurzel-Behandlung, Krone) zu retten, als leichtfertig ein Implantat einzusetzen. Der Weg zu erfahrenen zahnärztlichen Fachleuten lohnt und empfiehlt sich in jedem Fall.

Vorteile von Zahnimplantaten gegenüber Brücken

Ein offensichtlicher Vorteil von Implantaten ist ihre Haltedauer. Sie halten länger als Brücken und können noch dazu leichter gepflegt werden. Titan und Keramik, wie oben beschrieben, sind durch ihre biologische Verträglichkeit äußerst geeignete Materialien (wobei Keramik brüchiger ist), sie sehr belastbar sind.

Während bei einer Brücke der Kieferknochen schwächer bzw. dünner wird, wird der Knochen bei Implantaten gestärkt. So sind Sie jedenfalls echten Zähnen deutlich ähnlicher als Brücken – sowohl optisch als auch im Mundgefühl. Ein weiterer Vorteil ist sicherlich auch, dass Zahnimplantate auch ohne gesunden Brückenpfeiler eingesetzt werden können, wodurch sie sich hervorragend dazu eignen, größere Lücken zu befüllen. Brücken würden in diesem Fall eine zu große Belastung für die Echtzähne darstellen.

Wichtige zu berücksichtigende Aspekte sind sicherlich auch die Qualität des herstellenden Unternehmens und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Sollte beispielsweise nach einigen Jahren die Krone durch einen Unfall zerstört oder beschädigt werden, sollte ein namhaftes Unternehmen ausgewählt werden, welches auch nach Jahren oder Jahrzehnten noch über geeignete Ersatzteile verfügt. Lassen Sie sich hierbei auf jeden Fall von Fachpersonen beraten.

Nachteile von Zahnimplantaten

Wie alles in der Welt haben auch Zahnimplantate eine Kehrseite zu ihren vielen Vorteilen. Risiken bestehen unter anderem in der möglichen Beschädigung von Nerven oder Blutungen durch einen operativen Eingriff. Ein weiterer Risikobereich findet sich in den Folgewirkungen der Operation. Hier kann es zu Nachblutungen kommen, langsamer Einheilung und im schlimmsten Fall zum Nicht-Einwachsen bzw. der Abstoßung des Implantats. 

Für einen operativen Eingriff sollte aus diesen und weiteren Gründen eine ideale Mundraum-Situation herrschen. Parodontitis (eine chronische Entzündung des Zahnapparats) oder Periimplantitis (eine Entzündung des lokalen Gewebes bei bestehendem Implantat) sind oft zugrundeliegende Probleme, welche vor dem Einsetzen eines Implantats gelöst werden sollten. Sonst könnte es den Prozess eventuell langwieriger, nervenaufreibender, schmerzhafter und generell unangenehmer machen.

Wie oben erwähnt, müssen Menschen, die Zahnimplantate besitzen, hohe Anforderungen an ihre Mundhygiene stellen. Tagtäglich gründlich gereinigte Zähne und Zahnimplantate sind absolute Mindestvoraussetzung. Der reguläre, prophylaktische Termin zur Zahnkontrolle ebenso. Das Fehlen von Nervenanbindungen ist gleichzeitig das Fehlen eines Frühwarn-Systems. So könnten sich bakterielle Teppiche bis zum Gewinde eines Implantats bewegen und den Kieferknochen auflösen, wenn es nicht rechtzeitig erkannt wird. Gleichfalls kann das Kiefergelenk durch die fehlende Federung (bei einem echten Zahn sind sogenannte “Sharpey-Fasern” vorhanden) durch kontinuierlichen Druck überlastet werden.

Zu guter Letzt spielen zu einem großen Teil auch die Kosten für Zahnimplantate eine Rolle. Kosten sind schwer pauschal einzuschätzen und hängen von so vielen Faktoren ab, sodass es für uns schwer ist, einen pauschalen Durchschnittsbetrag zu nennen…

Wir versuchen es trotzdem: In der Regel kann man mit mindestens 1000 € pro Zahn rechnen, wobei verbundene Nebenkosten noch nicht mit einbezogen sind, da diese höchstindividuell ausfallen. Eine Implantation kann teuer werden und lediglich ein Teil davon wird von gesetzlichen Krankenkassen auch übernommen. 

Zahlt eine gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für ein Implantat ?

Implantationen gehören nicht zur Regelversorgung. Wie viel die Krankenversicherung tatsächlich zu zahlen bereit ist, hängt von der “nächstbesten”, alternativen Versorgung ab. Ist es beispielsweise möglich, Ihr zugrundeliegendes Problem mit einer Vollprothese oder Brücke zu behandeln, Sie sich aber trotzdem für ein optisch schöneres Implantat entscheiden möchten, bekommen Sie einen Bruchteil der Behandlung gezahlt: nämlich die angenommenen Kosten der abgelehnten, billigeren Alternative (z.B. =Zuschuss in Höhe der Kosten für eine Brücke)

In überaus schweren Fällen sind die Krankenkassen jedoch auch bereit, Ihnen den vollen Kostenzuschuss zu gewähren. Theoretisch würde dies eintreten, sofern alle anderen Behandlungsmöglichkeiten für Sie objektiv unzureichend sind und sie das zugrundeliegende Problem einfach nicht lösen können. Der medizinische Bedarf Ihrer Implantation muss somit vorgewiesen werden können. Eine praktische Empfehlung unsererseits: Reden Sie zuerst mit Ihrer behandelnden zahnärztlichen Fachperson und anschließend mit Ihrer Krankenversicherung. Eventuell kennt sich diese mit der Kostenübernahme bestens aus und kann den medizinischen Bedarf feststellen.

Braucht man gute Knochen für ein Implantat?

Ein wichtiger Punkt sind die Anforderungen, welche Sie erfüllen müssen, um für eine Implantation geeignet zu sein. Falls Sie einen entzündeten Zahnapparat haben und/oder sich Ihr Knochen abgebaut hat, haben Sie vorerst andere Probleme, welche Sie zuerst lösen müssen. In ersterem Fall ist eine Parodontitis-Behandlung vonnöten, im letzteren der Aufbau des Kieferknochens. Erst wenn keine Entzündung vorliegt und Ihr Kieferknochen die benötigte Stabilität liefert, können Sie eine Implantation in Erwägung ziehen. 

Der Knochenaufbau wird von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen, so müssen Sie diese Kosten selber tragen. Solche Bedingungen führen eben dazu, wie oben kurz angedeutet, dass Ihre Nebenkosten bei der Implantation sehr hoch werden könnten. Rechnen Sie bei einem nötigen Knochenaufbau mit mindestens 300 €, welche Sie zu den Kosten Ihres Implantats addieren können.

Was ist ein Knochenaufbau und wozu wird er benötigt?

Ein Knochenaufbau ist eine stomatologisch-medizinische Lösung, um ein Implantat fest im Kieferknochen verankern zu können. Meist ist er nötig, wenn Knochenschwund oder Knochenabbau, bedingt durch Erkrankungen oder einzelne beschädigte Zähne, vorliegt. Fehlt Ihnen ein Zahn leidet auch das ganze Gebiss, da die fehlende Belastung eines Zahnes den Kieferknochen mit der Zeit schwächeln lässt. Ähnlich wie bei Muskeln gilt: Wer rastet, der rostet. Implantate sorgen in diesem Fall für eine Belastung des Knochens, welcher dann wieder an Stärke gewinnt.

Grundregel: Je höher und dicker der Kieferknochen, desto besser sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zahnimplantation.  Ein großes Knochenvolumen sorgt dafür, dass ein Zahnimplantat sicher und fest im Kiefer sitzt und nicht wackelt. Dabei oft unterschätzt aber sehr nützlich: Das eingesetzte Implantat regt das Wachstum des Knochenvolumens weiter an und wirkt somit dem Knochenabbau entgegen.

Wie erfolgt ein Knochenaufbau ?

Im ersten Schritt müssen Röntgenaufnahmen vom Kiefer und eine digitale Volumentomografie durchgeführt werden. Damit wird in zuerst festgestellt, ob Sie überhaupt einen Knochenaufbau benötigen. Sollte dies der Fall sein, wird geplant, wie Ihr Kieferknochen aufgebaut und welches Material zum Einsatz kommen soll. Ist die Planung durch Fachkräfte beendet, kommt es anschließend zur Behandlung. 

Oberkiefer und Unterkiefer sind nicht selten von Knochenschwund betroffen. Dabei ist Knochenverlust im Seiten- und Backenzahnbereich des Oberkiefers am geläufigsten. Das Gewebe im Oberkiefer ist nämlich um einiges weicher als im Unterkiefer, wodurch der Knochenabbau in diesem Bereich begünstigt wird. Die wohl bekanntesten unter den Behandlungsformen sind Sinuslift, Bonespreading und Bonesplitting.

Bei leichteren Formen von Knochenschwäche erfolgt Implantation und Knochenaufbau simultan. Bei schweren Formen wird zuerst der Knochen wieder aufgebaut und das Implantat später eingesetzt. Es wird, um es einfach zu halten, ein Ersatzmaterial verwendet, welches an den betroffenen Stellen eingesetzt wird. Dieses Ersatzmaterial regt die Bildung neuer Knochensubstanz an. Die bearbeitete Stelle wird anschließend mit einer Membran aus Kollagen abgeschirmt.

Nach der Einheilzeit (welche bis zu 9 Monaten dauern kann) ist der Kieferknochen wieder fit. Erst jetzt kann eine Implantation stattfinden. Eine solche Behandlung erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Eine Schlafnarkose kann auf Wunsch mit dem behandelnden Fachpersonal vereinbart werden.

Knochenaufbau und Ernährung

Grundsätzlich lassen sich Knochen auch durch eine richtige Ernährung stimulieren. Daher sollten Sie um den Knochenaufbau zu begünstigen auf eine entsprechend förderliche Ernährung achten, sodass die Einheilzeit nach dem Einsetzen eines Implantats beschleunigt wird. Im Normalfall bedeutet das, viel Kalzium und Vitamine zu sich zu nehmen. Außerdem ist der Verzicht auf gewisse Nahrungsmittel und Substanzen ratsam, welche kategorisch als “Knochenräuber” beschrieben werden können.

Eiweiß (Fleisch im engeren Sinne), Koffein und Soft-Drinks enthalten beispielsweise Phosphat. Falls wir zu viel davon in unserem Körper haben, scheidet unser Körper Magnesium und Kalzium aus, um wieder ein Nährstoffgleichgewicht herzustellen. Diese stellen jedoch wichtige Grundbausteine für die Knochenbildung dar. Außerdem schädigt Alkohol durch eine starke Belastung der Leber unsere Knochenzellen und sollte gar nicht oder mit Bedacht konsumiert werden. Wenig überraschend ist, dass das größte Suchtmittel unserer Zeit, nämlich Zucker, unserem Körper wichtige Spurenelemente raubt, mitunter auch Kalzium. Salz sollte ebenfalls in sehr geringen Mengen genossen werden.

Sind Implantate trotz schwacher Knochen möglich?

In der Vergangenheit musste für eine Zahnimplantation genügend Kieferknochensubstanz vorhanden sein, um sie erfolgreich durchführen zu können. Litt der Patient an starkem Knochenrückgang musste oftmals mit körpereigenen oder künstlichen Materialien ein Kieferknochenaufbau durchgeführt werden, bevor bei ihm mit Implantaten gearbeitet werden konnte.

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft können aber trotz dünner Knochen unkompliziert und schnell Implantate eingesetzt werden. Im Oberkiefer empfiehlt sich in solchen Fällen ein Zygoma-Implantat, welches keinen zusätzlichen Knochenaufbau im Oberkiefer erfordert.

Diesen Vorteil bringt das spezielle Gewindedesign. Es schneidet sich nicht, wie vorher üblich, durch den Knochen, sondern bewirkt durch das sanfte Eindringen sogar noch eine Verdichtung. So können Implantationen selbst mit weichen Knochen problemlos durchgeführt werden. Jedoch erfordert diese etwas komplexere Methode die genaue Beobachtung des Kiefers und der Zähne, sowie besonderes Augenmerk auf die Lage der Gesichtsnerven. Oft erfolgt das Einsetzen eines Zygoma-Implantates auch unter Vollnarkose, damit zu Behandelnde sich nicht bewegen können und so die Gesichtsnerven einer geringeren Gefahr ausgesetzt sind.

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