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Parodontose verstehen, Schmerzen entgehen – von A bis Z

Parodontose, kurzgefasst

Unter einer Parodontose verstehen Mediziner eine nicht entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates (Zahnbett). Dabei lösen sich Kieferknochen und Zahnfleisch nach und nach auf. In der Folge kann sich das geschwächte Gewebe entzünden. Diesen Krankheitsverlauf fasst die Zahnmedizin unter dem Begriff Parodontal-Erkrankung zusammen.

Erkrankungen im Parodont (Zahnhalteapparat) umschließen also alle nicht entzündlichen Ursachen und zusätzlich auch ein entzündetes Zahnfach. Wenn sich der Schwund des Zahnhalteapparates auf eine Entzündung konzentriert, haben Sie es mit einer Parodontitis zu tun. Inzwischen hat sich der Sammelbegriff Parodontose für entzündliche und nicht entzündliche Erkrankungen im Zahnhalteapparat durchgesetzt.

Was bedeutet der Begriff “Parodontose”?

Betrachte einfach die letzte Silbe des Wortes Parodontose. In der Medizin beschreibt die Endung “-ose” zwei Leiden, bei dem Gewebe verloren geht. Zum einen kann es durch Parasiten hervorgerufen werden. Zum anderen beschreibt die Endung ein nicht entzündliches Leiden. Hier umschreibt der Begriff Parodontose das Schwinden von Kieferknochen und Zahnfleisch.

Wodurch entsteht eine Parodontose?

Eine Parodontose entsteht durch Mangelernährung. Da dies aber in Deutschland durch gute Zahnhygiene in der allgemeinen Bevölkerung so selten vorkommt, verursacht die Parodontose kaum einen Zahnfleischrückgang.

Eine Parodontose geht vom Kieferknochen aus. Dabei ist sie mit Beschwerden an Zahnfleisch und Bindegewebe verbunden. Diese Beschwerden beruhen auf einem Gewebeschwund und können auf den gesamten Zahnhalteapparat übergehen.

Eine Erkrankung im Zahnhalteapparat

Der Überbegriff “Parodont” steht für den Zahnhalteapparat. Hierzu gehören Zähne, Zahnfleisch, Knochen, Wurzelhaut und Wurzelzement. Von dem Wort Parodont leiten sich die Begriffe Parodontose und Parodontitis ab. Dabei stehen Parodont-ose und -itis für Erkrankungen des Zahnhalteapparates. Niemand kann eine “Parodontose” rückgängig machen. Jedoch können Sie den Krankheitsverlauf stoppen.

Welcher Arzt ist zuständig für Parodontose?

Deine Ansprechpartner bei Problemen im Zahnhalteapparat sind die Parodontologen. Sie sind Spezialisten auf dem Gebiet der Parodontologie. Hier erhalten Sie ganzheitliche Therapien gegen Parodontose, Gingivitis (Zahnfleischerkrankung) und Parodontitis.

Was ist nun eine Parodontitis?

Viele Menschen sprechen von einer Parodontose, obwohl sie Parodontitis meinen. Beide Male sind Prozesse im Gange, die einen Gewebeschwund provozieren. Während die Parodontose eher selten ist, ist die Parodontitis sehr weit verbreitet. Ganz anders als bei der Parodontose verursachen bei einer Parodontitis bestimmte Bakterien einen Gewebeschwund. In der Medizin weist das Wortende “-itis” auf eine Entzündung durch Bakterien hin.

Wie man eine Parodontose erkennt

Die Symptome bei Parodontose und Parodontitis gleichen sich in vielen Punkten.

Empfindliches, rotes geschwollenes Zahnfleisch was blutet

Wer unter einer Parodontitis leidet, erkennt dies an einem auffällig empfindlichen und rot angeschwollenen Zahnfleisch. Dabei blutet das Zahnfleisch häufig beim Zähneputzen. Sobald sich das Zahnfleisch verringert, können die Zähne länger erscheinen. Ebenso kann sich das Zahnfleisch gegenüber dem Zahn verschieben.

Zähne verschieben sich, Eiter tritt aus und Mundgeruch entsteht

Wenn es hart auf hart kommt, verschiebt sich die Lage der Zähne im Kiefer. Dann tritt auch Eiter zwischen Zähnen und Zahnfleisch aus. Betroffene leiden bei allen Erkrankungen des Zahnfleisches an einem unangenehmen Mundgeruch.

Was passiert bei Parodontitis?

Eine Parodontitis zerstört den Zahnhalteapparat. Die Auslöser sind bestimmte Bakterien, welche eine chronische oder akute Entzündung hervorrufen. Diese werden durch mangelnde Mundhygiene, unausgewogene Ernährung und andere Faktoren (z.B. Diabetes Mellitus) begünstigt. 

Wenn sich die Zahnwurzeln entzünden, können sich Abszesse bilden. Dabei kapselt sich ein eitriger Entzündungsherd vom umliegenden Gewebe ab. Bei der Parodontitis kommt es häufig zu Abszessen in der Mundhöhle, wie Zahnabszesse, Kiefer-Abszesse oder Zungenabszesse.

Die Parodontitis ist eine der häufigsten Ursachen für Zahnverlust. Wenn die Erkrankung ungehindert das Zahnfleischgewebe zerstört, nehmen Zahnfleischbluten und Mundgeruch zu. Weiterhin kann sich der Kieferknochen so weit auflösen, dass die Zähne locker werden. Bei lockeren Zähnen wird die Gefahr bereits extrem akut: unternimmt man hier nichts, kann es zu einem Verlust von Zähnen kommen. Das ist schmerzvoll, erschütternd und in Anbetracht eines notwendigen Zahnersatzes äußerst kostspielig.

Was verursacht Parodontose?

Hierbei ist der Bereich des Zahnhalteapparates verletzt. Die krankhaften Prozesse verlaufen entzündlich oder nicht entzündlich und können nahtlos ineinander übergehen. Deshalb spricht der Zahnarzt kurzerhand von Parodonto-Pathien, wenn es um erkranktes Gewebe am Zahnhalteapparat geht.

Ursachen im Detail

Bei einer Parodontitis haben Bakterien eine wichtige Rolle für das Krankheitsbild. Dabei bietet das Mundklima vielen Bakterienarten einen idealen Lebensraum. Sie spüren den Bakterienbefall an einer belegten Zunge und am Zahnbelag.

Die sogenannte Plaque ist ein bakterieller Biofilm, der sich wie eine dünne Schicht über Zähne und Zahnzwischenräume legt. Unausgewogene Ernährung und unzureichende Mundhygiene sind in den meisten Fällen für diese Ansammlung an Bakterien zuständig. Diesen Belag zu entfernen ist die Aufgabe der Prophylaxe beim Zahnarzt im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung.

Wie schaden Bakterien den Zähnen?

Bakterien scheiden konstant Stoffwechselprodukte in den Mund aus, welche auch Giftstoffe und Säuren enthalten. Wenn sich die Bakterien ungebremst ansiedeln und vermehren können, greifen diese Stoffwechselprodukte unweigerlich Bindegewebe und Schleimhäute an. Darauf reagiert wiederum das Immunsystem mit einem Angriff. Es entsteht eine Entzündung, die Gingivitis.

Das sind die Folgen des Bakterienbefalls

Wenn Sie an diesem Punkt nichts unternehmen, dringen die Bakterien noch weiter ein. Sie gelangen in die Bereiche zwischen Zahn und Gewebe. Schließlich breiten sie sich über die Zahnfleisch-Taschen bis hinunter zur Zahnwurzelspitze aus. Auf diese Weise erreicht die Entzündung den Kiefer. Denn die Zahnwurzel ist über das Zahnfach eng mit dem Kiefer verbunden.

Weitere Ursachen für Parodontose

Damit die Erkrankung ausbricht gehören noch weitere Faktoren dazu. Es stellt sich die Frage, warum die Bakterien überhaupt in das Zahnfleisch eindringen können. Dabei begünstigen verschiedene Umstände das Entstehen und den Verlauf von Zahnfleischerkrankungen. 

Der pH-Wert von Speichel

Optimal ist ein neutrales oder leicht basisches Milieu im Mund. Dies entspricht einem pH-Wert von sieben. Sollte der Speichel sauer sein, kann er den Mund nicht mehr richtig durchspülen. Dadurch remineralisiert sich der Zahnschmelz nach dem Verzehr bestimmter Speisen nicht mehr. Außerdem kann er keine Kohlenhydrate mehr vorverdauen.

Raffinierte Kohlenhydrate wie Zucker

Zucker und Zuckerprodukte verändern die Blutzusammensetzung und Blutgefäße. Beim Verzehr setzt sich ein komplexer Ausgleichs-Mechanismus in Gang. Dieser Vorgang bewirkt, dass freie Fette und Fett-Protein-Komplexe in atypischen Konzentrationen vorliegen.

Zudem können sich verschiedenartige Fette in die innere Wandschicht der Blutgefäße absetzen. Deshalb zirkuliert das Blut nicht mehr bis in die äußeren Gewebebereiche. Nun fehlen notwendige Mikronährstoffe und das Zahnfleisch weicht zurück. Dadurch steigt das Risiko für Parodontose und Parodontitis.

Gewisse Risikogruppen

Besonders ältere Menschen sind anfällig für Parodontose und Parodontitis. Beispielsweise kann eine Osteoporose den Kieferknochen abbauen und eine Zahnfleischentzündung auslösen.

Weitere Risikogruppen sind chronisch kranke Patienten. Diabetiker haben eine geschwächte Immunabwehr und Durchblutungsstörungen. Gleichfalls können Rheuma, Allergien und Herz-Kreislauf-Störungen eine Zahnfleischerkrankung auslösen. Dazu kommen Menschen mit Abwehrschwäche und beruflichem oder privatem Stress. Besonders gefährdet sind auch Frauen in den Wechseljahren, Schwangere und Raucher.

Ist Parodontose ansteckend?

Menschen übertragen immerzu Bakterien. Wir berühren uns gegenseitig und benützen gemeinsame Gegenstände. Insbesondere beim Küssen, in Eltern-Kind-Beziehungen sowie durch gemeinsames Besteck findet ein intensiver Austausch von Bakterien statt. Ob Sie jedoch erkranken, hängt von Ihrer gesundheitlichen Verfassung ab.

Wie der Zahnarzt Parodontose untersucht

Zahnstein unter dem Zahnfleisch nennt der Zahnarzt Konkrement. Bei Verdacht auf Parodontose untersucht er, wo und wie stark diese Beläge sind. In einem weiteren Schritt bestimmt er die Größe der Zahnfleisch-Taschen.

Methoden einer Untersuchung von Parodontose

Zahnfleisch-Taschen bilden sich zwischen Zahnfleisch und Zähnen. Deren Tiefe geben Hinweise über den aktuellen Stand der Parodontitis. Mehr als vier Millimeter sind riskant für den Zahn. Tiefe Taschen benötigen eine Röntgenaufnahme. So kann der Zahnarzt die Knochensubstanz des Kiefers überprüfen. Sollten Sie keine größere Entzündung mit Abszessen haben, erübrigt sich der zusätzliche Bakterientest.

Was ist notwendig, um die Parodontose zu heilen?

Bei Parodontose, Gingivitis und Parodontitis reicht die häusliche Zahnpflege nicht aus, um den Prozess zu stoppen. Davon abgesehen ist das Entstehen und erneute Aufflammen einer Parodontitis nicht immer auf eine mangelhafte Mundhygiene zurückzuführen.

Eine sorgfältige Zahnpflege ist für den Erfolg einer Parodontitis-Behandlung zwar wesentlich, jedoch nicht die einzige Voraussetzung. Ein wichtiger Aspekt ist die allgemeine gesundheitliche Verfassung. Überdies kommen auch individuelle Faktoren in Betracht.

In manchen Fällen deutet eine Parodontitis auf ein generelles Leiden hin. Ansonsten kann eine Erkrankung des Zahnhalteapparates auch ein eigenständiger Risikofaktor sein, beispielsweise für koronare Herzkrankheiten oder Übergewicht.

Welche Formen von Parodontitis gibt es?

Erkrankungen am Zahnfleisch sind abhängig von der Bakterienart. Sie können chronisch langsam und in Schüben verlaufen oder eben akut und aggressiv.

Apikale Parodontitis

Bei der “Parodontitis Apicalis” beginnt die Entzündung an der Wurzelspitze eines toten Zahnes, beispielsweise nach einer Wurzelbehandlung.

Marginale Parodontitis

Das ist die häufigste Form der Parodontitis, meist im Anschluss an eine starke Gingivitis.

Chronische Parodontitis

Eine chronische Parodontitis verläuft oft langsam und schubweise. Dabei tauchen die Entzündungszeichen auf und verschwinden wieder. Allerdings verringert sich das Stützgewebe nach jeder neuen Entzündung.

Aggressive Parodontitis

Eine aggressive Parodontitis ist selten. Sie schreitet nach ihrem Ausbruch sehr stark voran. Verantwortlich für diese Erkrankung ist meist eine genetische Veranlagung.

Behandlung von Parodontitis

Eine Initialbehandlung bei Parodontitis bedeutet das Säubern und Verkleinern von Zahnfleischtaschen. Der Zahnarzt nutzt dabei Instrumente wie Scaler oder Ultraschall-Instrumente, um das Konkrement gründlich zu entfernen.

Dies passiert natürlich unter örtlicher Betäubung. Zusätzliche antibiotische Mittel bekämpfen die übrigen Bakterien in der Zahnfleischtasche. Nach der Behandlung sollten Sie regelmäßig zur Kontrolle beim Zahnarzt. Oftmals erfordert eine Initialtherapie mehrere Sitzungen.

Ist eine Parodontose-Behandlung schmerzhaft?

Ja, bei einer Parodontal-Behandlung können Schmerzen entstehen.  Aber eines ist sicher: eine unbehandelte Parodontitis wird Ihnen weitaus mehr Schmerzen zufügen. Auf dem Zahnarztsessel bekommen Sie eine örtliche Betäubung. Wenn Sie jedoch unter Zahnarzt-Phobie leiden, bekommen Sie auch eine Dämmerschlaf-Narkose oder Vollnarkose.

Sind Ihre Zahnfleischtaschen nicht tiefer als vier oder fünf Millimeter, kann der Zahnarzt mit dem Laser behandeln. Das ist eine schonende Methode. Liegt die Parodontitis tiefer, beseitigt der Parodontologe das Konkrement mithilfe von Scaling, Root Planing und Laser. 

Schmerzen nach der Behandlung

Nach einer aufwendigen Behandlung können Schmerzen entstehen. Das Scaling verursacht kleinere Verletzungen am Zahnfleisch oder Zahn. Auch die Schnitte beim Ablösen von Zahnfleisch können für einige Tage schmerzen. Dagegen erhalten Sie jedoch Schmerzmittel.

Ernährung bei Parodontose

Wenn Sie die Zähne von Naturvölkern anschauen, haben diese selbst ohne Zahnhygiene eine hervorragende Zahn-Gesundheit. Dagegen schaden industriell verarbeitete Speisen der Gesundheit. Beispiele sind Kuchen, die mit Auszugsmehlen hergestellt sind. Auch pasteurisierte Milch oder Fertigprodukte sollten Sie lieber meiden.

Wie man Parodontose vorbeugt

Eine regelmäßige Parodontose Prophylaxe beim Zahnarzt ist sehr wichtig. Im Turnus von sechs Monaten ergänzt eine professionelle Zahnreinigung die häusliche Mundhygiene optimal. Führen Sie zusätzlich hierzu Ihr Bonusheft mit, sodass Sie von der gesetzlichen Krankenkasse höhere Förderungen bzw. Zuschüsse erhalten.

Wichtig sind die Mikronährstoffe

Essenzielle Mikronährstoffe sollten im ganzen Körper ankommen. Dabei spielen Carotinoide beziehungsweise Vitamin A eine besondere Rolle. Oftmals fehlt Parodontose-Patienten die nötige Menge an Folsäure, einem Mitglied der Vitamin-B-Gruppe.

Hier empfehlen sich Speisen mit Rohkost, weil gekochte Mahlzeiten kaum Folsäure enthalten. Insbesondere grünes Blattgemüse enthält die wichtigen Carotinoide und reichlich Folsäure. Eine chronische Parodontitis steht prinzipiell in Verbindung mit einem Mangel an Anti-Oxidantien. Das sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe.  Versorgen Sie sich weiterhin mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren und schon ist die Wahrscheinlichkeit geringer, an einer Parodontitis zu erkranken.

Welche Mittel helfen gegen “Parodontose”?

Zahnärzte empfehlen  Hausmittel wie Ölspülungen beziehungsweise Ölzieh-Kuren. Diese unterstützen die Therapie gegen Parodontitis.

  • Ölziehen: die Ölzieh-Kur nach antiken Gebrauch empfehlen auch einige (aber nicht alle) Zahnärzte. Diese altbekannte Methode befreit den kompletten Mund- und Rachenraum von Krankheitskeimen. Hier nimmt man vor dem Zähneputzen einen Esslöffel Pflanzen-Öl in den Mund. Das Öl presst und spült man schließlich mehrmals durch die Zahnzwischenräume. Dies macht man 20 Minuten und spült das Öl (bitte umweltschonend) aus. Danach sollten die Zähne geputzt werden.
  • Darmreinigung:  Weiterhin empfiehlt sich ein gründliches Entsäuern wie auch eine Darmreinigung. Achten Sie hier bitte auf den anschließenden Darmflora-Aufbau.
  • Mundspülung: Xylit für die Mundspülung und das Reinigen der Zunge befreit die Mundhöhle von einigen Bakterien. So kann das Xylit in vielen Sorten von Kaugummi eine einfache und kostengünstige Lösung darstellen.
  • Mikronährstoffe: Weiterhin helfen die Mikronährstoffe Calcium und Magnesium gegen Parodontitis.
  • Frische Luft: Grundlegend für ein gesundes Zahnfleisch ist die Bewegung an der frischen Luft. Dadurch nehmen Sie automatisch Vitamin D auf.
  • Rauchen einschränken: Raucher sollten das Rauchen einschränken oder besser ganz einstellen. Zahlreiche Krankheiten im ganzen menschlichen Körper sind gängige Folgen. Gelbe Zähne sind hierbei also das geringste Übel.

Welche Therapien helfen gegen Parodontose?

Eine konsequente Mundhygiene steht immer an erster Stelle. Zusätzlich existieren verschiedene Therapien zum Aufbau einer gesunden Mundflora.

Ozontherapie 

Eine winzige Menge an Ozon reicht aus, um die Erreger als Verursacher von Entzündungen wie Parodontitis zu töten. Und das schmerzarm, schnell, sicher und ohne Nebenwirkungen. Die klassische Indikation für eine Ozontherapie erhalten Sie bei Parodontitis. Zur Ozontherapie existiert eine recht umfangreiche Studie.

Millimeterwellen-Therapie

Eine sehr einfache Methode für den Erhalt des Zahnhalteapparates sind Millimeterwellen. Die Millimeterwellen-Therapie ist wissenschaftlich bestätigt. Dabei kombiniert man Millimeterwellen mit einer Infrarot-Therapie. Auf diese Weise soll die Therapie erfolgreich Parodontose und Parodontitis stoppen. 

Wie viel kostet eine Behandlung für Parodontose?

Die behandelnden Ärzte rechnen für eine Therapie zwischen 80 und 150 Euro ab. Dabei übernehmen gesetzliche Krankenkassen etwa 30 bis 40 Euro. Gesetzliche Krankenkassen verlangen vor der Behandlung einen Antrag vom Zahnarzt. Sie können die Therapie alle zwei Jahre wiederholen. Dies unterstützen gesetzliche Krankenkassen finanziell. Zu der Therapie gehören mehrere professionelle Zahnreinigungen.

Allerdings müssen Patienten die professionelle  Zahnreinigung aus eigener Tasche bezahlen. Wenn Sie über eine Zahn-Zusatz-Versicherung nachdenken sollten Sie diese vor einer Parodontitis-Erkrankung abschließen, da für viele Versicherungen eine Parodontitis als Ausschluss-Kriterium gilt.

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