zahnarzt schaut in mund

Ästhetische Zahnheilkunde für schöne und gesunde Zähne

Die Ästhetik ist bei zahnärztlichen Eingriffen heute mindestens genauso wichtig wie die Zahngesundheit. Ein harmonisches, schönes Lächeln verändert unser Aussehen – es lässt uns nicht nur jünger, sondern auch attraktiver erscheinen.

Im Folgenden wird näher auf die Gründe für die ästhetische Zahnheilkunde eingegangen und welche Materialien dabei verwendet werden.

Was ist ästhetische Zahnheilkunde?

Die ästhetische Zahnmedizin ist einer der gefragtesten Bereiche der Zahnmedizin geworden. Sowohl die Patienten als auch die Zahnärzte suchen zunehmend nach Behandlungen, die den Patienten attraktiver aussehen lassen als zuvor.

Damit Patienten das bestmögliche Ergebnis erzielen können, ist die Zahnästhetik ein Verfahren, das sehr viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit erfordert. Ziel ist es, den Patienten ein möglichst ansprechendes, natürlich aussehendes Lächeln zu schenken und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass ihre Zähne so gesund wie möglich sind.

Dies gelingt am besten durch eine gewissenhafte Planung, denn das Endergebnis hängt von den verwendeten Materialien und der Art ihrer Anwendung ab. Je nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten können verschiedene Materialien verwendet werden, um die Zähne neu zu formen und den Biss zu verbessern. Wer sich etwa für einen Zahnersatz aus Regensburg entscheidet, kann sich sicher sein, dass dieses Zusammenspiel gegeben ist.

Ästhetische Zahnheilkunde: Gründe

Es gibt mehrere Gründe, warum die ästhetische Zahnmedizin immer beliebter wird. Karies, Parodontitis, Erosion (Abnutzung durch Säure), Abrasion/Abrieb (Abnutzung durch Zähneknirschen) und Form- und Strukturanomalien (Missbildungen) sind nur einige Beispiele, bei denen die ästhetische Zahnmedizin einen großen Unterschied für den Patienten ausmachen kann.

Karies

In den kleinen Fissuren auf der Zahnoberfläche und in den Zahnzwischenräumen gedeihen Bakterien. Die Bakterien verarbeiten Zucker aus der Nahrung und wandeln ihn in Energie und Säure um. Diese Säure erodiert sowohl das Dentin als auch den Zahnschmelz.

Parodontitis

Ein Biofilm kann von einer speziellen Bakterienart gebildet werden, die unter dem Zahnfleisch wächst. Diese Bakterien verbrauchen Proteine aus Blut und Zahnfleischflüssigkeit. Aus einer reinen Gingivitis, einer Entzündung des Zahnfleisches, kann sich eine Parodontitis, eine Erkrankung des Zahnhalteapparates, entwickeln, wenn das Immunsystem außer Kontrolle geraten ist.

Die Parodontitis führt zu einem Knochen- und Gewebeabbau um die Zähne herum, was Zahnverlust oder -verschiebung verursachen kann. Oft entsteht der optische Eindruck von langen Zähnen mit „schwarzen Dreiecken“ in den Zwischenräumen.

Erosionen

Häufiges Erbrechen oder säurehaltige Lebensmittel können auch ohne Bakterien einen erheblichen Zahnsubstanzverlust verursachen.

Abrasion oder Attrition

Nächtliches Zähneknirschen und -pressen kann zu Zahnverschleiß führen. Der Zahnverschleiß ist oft an kurzen, abgekauten Front- und Eckzähnen erkennbar.

Form- und Strukturanomalien

Zahnfehlbildungen wie Anomalien der Zahnmorphologie oder der Zahnsubstanz können eine Umformung oder Restauration erforderlich machen. Vererbte genetische Defekte wie Nichtanalgen, Zapfenzähne oder Probleme bei der Schmelzbildung sind häufig die Ursache.

Ästhetische Zahnheilkunde: Materialien

In der ästhetischen Zahnmedizin werden biokompatible Materialien verwendet, die zahnfarben und lichtdurchlässig sind. Obwohl in der Zahnmedizin zahlreiche Materialien zum Einsatz kommen, verwenden Zahnärzte häufig Komposite, eine hochwertige Mischung aus Kunststoff und Keramik, und Vollkeramikmaterialien. Amalgam, Metall und Zemente sowie andere ältere Materialien werden nach Möglichkeit vermieden.

Komposit 

Zahnfarbene Füllungsmaterialien, die aus Kunststoff und Keramikpartikeln bestehen, werden als Komposit bezeichnet. Bei dieser Anwendung wird eine Kunststoffmatrix zur Bindung von Keramikpartikeln verwendet. Das Material wird mit einer Adhäsivtechnik direkt auf den Zahn geklebt, stabilisiert so die Restsubstanz und wird Schicht für Schicht mit blauem Licht ausgehärtet. Mit diesem Material können kleine bis mittelgroße Defekte so hochwertig und minimalinvasiv repariert werden. Mit Komposit sind auch ästhetische Veränderungen möglich.

Keramik

Im zahntechnischen Labor werden zahnfarbene, hochästhetische und zahnähnliche Keramiken verarbeitet. Mit ihnen können größere Substanzverluste rekonstruiert werden. Keramik gehört zu den biokompatibelsten Materialien und hat eine geringe Bakterienanhaftung als Ergebnis. Es kann entweder gepresst oder mithilfe der CAD/CAM-Technologie gefräst werden.

Amalgam

Amalgam besteht aus verschiedenen Metallen, darunter Quecksilber. In den 1980er-Jahren wurde es als giftig für die menschliche Gesundheit angesehen. Obwohl seither zahlreiche Forschungsprogramme das Thema untersucht haben, wurden keine Beweise für eine Toxizität gefunden.

Zahnärzte müssen das entfernte Amalgam ordnungsgemäß als Sondermüll entsorgen und dürfen es nicht ins Abwasser gelangen lassen. Amalgam wird zwar immer noch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, aber unter ästhetischen und biologisch verträglichen Gesichtspunkten sind modernere Zahnmaterialien vorzuziehen.

Zement

Auch Zemente können für Füllungen und zum Einsetzen von Kronen verwendet werden. Sie können zu diesem Zweck mit einer Flüssigkeit gemischt und chemisch gehärtet werden. Zement wird in einer Portion in den Zahn eingebracht und verfestigt sich anschließend. Es ist allerdings nur für Milchzahnfüllungen oder für kleine Defekte geeignet, da es leider nicht kaustabil ist.

Metall

In der Zahnmedizin werden seit vielen Jahren Metalllegierungen verwendet, die im Laufe der Zeit strengen Tests unterzogen wurden. Sie haben eine hohe Überlebensrate und ohne sie sind viele Bereiche der Zahntechnik noch immer nicht denkbar. Mit Hilfe von CAD/CAM-Techniken können sie entweder gegossen oder ausgefräst und anschließend keramisch beschichtet oder verblendet werden.

Zahnarzt und Zahntechniker

Der Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker sollte bei der ästhetischen Behandlung von Patienten vorrangige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Um eine ansprechende natürliche Ästhetik zu erreichen, bedarf es eines erfahrenen Zahnarztes und Zahntechnikers, welche die Grundlagen von Funktion und Ästhetik kennen und einen systematischen Therapieansatz von der Anamnese über die Diagnose und Planung bis hin zur Umsetzung ausarbeiten können.

Ziel sollte es sein, alle ästhetischen und zahntechnischen Maßnahmen in Design, Farbe und Form an der Natur auszurichten, sodass sie auch möglichst gut mit der Persönlichkeit des Patienten übereinstimmen. Es ist wichtig, dass die Patienten aktiv an der Behandlung beteiligt werden und ihre persönlichen Wünsche äußern können.

Fazit

Die Ästhetische Zahnmedizin, die als Oberbegriff für eine Vielzahl hochwertiger Behandlungsmethoden steht, verhilft Patienten zu schönen und gesunden Zähnen. Durch den Einsatz moderner Techniken und innovativer Materialien kann verloren gegangene Zahnsubstanz wiederhergestellt oder in ihrer Form verändert werden. Dazu ist eine exakte Planung mittels Bildanalyse und Abformung notwendig, die ein genaues Ergebnis garantiert.

Im Rahmen der ästhetischen Zahnmedizin werden detaillierte Zahnaufnahmen angefertigt, anhand derer die beste Behandlungsoption für jeden Patienten ermittelt wird. Wenn ein Patient eine etwas andere Form oder Zahnfarbe benötigt, kann ein anderes Material verwendet werden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die verschiedenen Materialien haben dabei ihre Vor- und Nachteile. So bietet etwa Komposit die ästhetisch ansprechendsten Ergebnisse, da es wie natürlicher Zahnschmelz aussieht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.