Zahnüberempfindlichkeit kann ein echtes Ärgernis sein. Wenn ein einfacher Schluck heißer Kaffee oder ein Biss in ein kaltes Eis Ihre Zähne zum Zucken bringt, fragt man sich unweigerlich nach dem Warum. Die Wahrheit ist, dass Zahnüberempfindlichkeit mehrere Ursachen haben kann und meist kein Grund zur Panik ist. Doch um Ihr Lächeln wieder strahlend und schmerzfrei genießen zu können, lohnt es sich, die auslösenden Faktoren näher zu betrachten.
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Was sind die häufigsten Ursachen für Zahnüberempfindlichkeit?
Zahnüberempfindlichkeiten entstehen oft, wenn das Zahnbein (Dentin) freiliegt. Dies kann passieren, wenn der Zahnschmelz– die schützende äußere Schicht Ihres Zahns – dünner wird oder das Zahnfleisch zurückgeht und die darunter liegenden Oberflächen des Zahns freilegt. Eine häufige Ursache ist der abrasive Gebrauch von Zahnbürsten mit harten Borsten und abrasiver Zahnpasta, die den Zahnschmelz allmählich abtragen. Zähneknirschen (Bruxismus) kann ebenfalls den Zahnschmelz verschleißen und zu Überempfindlichkeit führen.
Kann Ernährung Zahnüberempfindlichkeit verursachen?
Definitiv, ja! Der Konsum von säurehaltigen Lebensmitteln und Getränken – denken Sie an Limonaden, Zitrusfrüchte oder Essig – kann den Zahnschmelz angreifen und abbauen. Diese Lebensmittel verändern den pH-Wert im Mund, was den Zahnschmelz angreifbarer macht und letztendlich Zahnerosion verursacht. Diese führt dazu, dass das empfindliche Zahnbein freigelegt wird, was wiederum Ihre Zähne auf Temperaturschwankungen oft schmerzhaft reagieren lässt.
Wie beeinflusst die Zahnpflege die Sensibilität?
Es mag überraschend klingen, aber ja, selbst gut gemeinte Mundhygiene kann gegen einen arbeiten. Falsche Putztechniken, wie zu kräftiges oder häufiges Zähneputzen, können ebenso schädlich sein. Und dann sind da noch die Mundspülungen, die hohe Anteile an Alkohol oder anderen chemischen Substanzen enthalten. Diese können den Schutzmantel Ihrer Zähne zerstören und letztlich zu Überempfindlichkeiten führen. Beim Zähneputzen reicht oft ein sanfter Druck mit einer weichen Bürste, um die Zähne zu reinigen, ohne sie zu schädigen.
Gibt es medizinische Bedingungen, die zu Zahnüberempfindlichkeit führen?
Ja, bestimmte Zahn- und allgemeine Erkrankungen spielen eine Rolle. Bei Zahnfleischerkrankungen kann das Zahnfleisch zurückweichen und freiliegende Zahnhälse werden empfänglicher für Temperatureinflüsse sowie Druck. Erkrankungen wie Refluxkrankheit oder Bulimie, bei denen häufiger Kontakt mit Magensäure besteht, greifen ebenfalls den Zahnschmelz an. Zahnfrakturen oder Zahnschäden durch Karies führen ebenfalls zur Überempfindlichkeit, wenn das Zahnbein ungeschützt ist.
Wie kann man Zahnüberempfindlichkeit vorbeugen oder lindern?
Zum Glück gibt es viele praktische Tipps, um Ihre Zähne wieder glücklich werden zu lassen. Spezielle Zahnpasten für empfindliche Zähne sind oft eine der einfachsten Lösungen. Diese verschließen die offenen Mikroröhrchen im Dentin oder bauen einen Schutzfilm auf. Regelmäßige Zahnarztbesuche helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Fluoridbehandlungen und Lacke beim Zahnarzt können Extraprotektion bieten. Es ist hilfreich, seine Ernährungsgewohnheiten zu überdenken – weniger säurehaltige Lebensmittel und Getränke helfen dem Zahnschmelz, sich zu regenerieren.
Danach wird auch oft gesucht:
Zahnschmelzabbau, Zahnfleischrückgang, Dentinfreilegung, empfindliche Zähne, Bruxismus, Zahnerosion, Karies, Zahnfraktur, Fluoridbehandlung, Zahnschmerzen, Mundhygiene.
