biologisch abbaubare zahnbuersten

Biologische und Umwelt-Konzepte in der Zahnmedizin

Das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist nun auch in der Zahnmedizin angekommen. Dank neuer Erkenntnisse und Theorien steht auch die Bio Zahnmedizin nie still. Doch nicht immer ist jede Entwicklung wirklich gut.

Schließlich hat jeder Mensch ein anderes Körperempfinden. Mittlerweile haben Studien sogar belegt, dass jedes Metall, welches dem menschlichen Körper künstlich hinzugefügt wird, nach einiger Zeit in den Blutwerten nachweisbar ist. Ein wichtiges Thema, welches in der biologischen Zahnmedizin großgeschrieben wird.

Nicht umsonst verfolgt die Bio Zahnmedizin einen ganzheitlichen Denkansatz. In der biologischen Zahnmedizin geht es vor allem um das konsequente Anbieten metallfreier Lösungen im Bereich des Zahnersatzes, die Verwendung von verträglichen, immunologischen neutralen Materialien und die Verwendung von Keramikimplantaten. Bei uns kannst Du alles über die biologische Zahnmedizin erfahren und somit Deinem Körper etwas Gutes tun.

Zahnmedizin Bio: Umweltbedingungen erfordern besondere Maßnahmen

Durch die Veränderungen unserer Umwelt kann man einen starken Anstieg von chronischen Erkrankungen wahrnehmen. Auf Dauer beeinflussen die chronischen Erkrankungen unser Immunsystem negativ, sodass in der Bio Zahnmedizin moderne Maßnahmen erforderlich sind. Ob chronische Erschöpfungssyndrome, chronische Erkrankungen, Unverträglichkeiten oder systemische Erkrankungen, die Dauerbelastung unseres Immunsystems kann zu gesundheitlichen Auswirkungen führen.

Dieser Stress wird ebenso durch die schädigende Wirkung von Metallen in unserer Mundhöhle verschlimmert. Eine typische giftige Behandlung in der Zahnmedizin ist zum Beispiel die Amalgambelastung durch Quecksilber. Hinzu kommen die Toxine aus wurzelbehandelten Zähnen und Entzündungen im Kiefer.

Ein Zahnarzt für Biologische Zahnmedizin entfernt die Entzündungen im Kiefer sowie die Zysten und Fremdkörper, sucht die verlagerten Zähne und behandelt die wurzelbehandelten Zähne. Die biologische Zahnmedizin heißt weiterhin das Anbieten metallfreier Lösungen im Bereich des Zahnersatzes, die Verwendung von immunologisch neutralen und verträglichen Materialien und die Verwendung von Keramikimplantaten. Natürlich spielt das Thema Prävention in der Bio Zahnmedizin ebenso eine sehr wichtige Rolle.

Dementsprechend solltest Du für gesunde Zähne auf Mikroplastik in Polierpasten verzichten und auf Langlebigkeit bei Versorgungen und Zahnersatz setzen. Je mehr Du Deine Mundgesundheit pflegst, desto mehr Ressourcen werden geschont.

Bambus Zahnbürsten

So funktionieren Umwelt-Konzepte in der Bio Zahnmedizin

Durch gut durchdachte Umwelt-Konzepte in der biologischen Zahnmedizin können auch Zahnärzte und Zahnärztinnen ihren ökologischen Fußabdruck verbessern. Mit einem nachhaltigen Konzept können die Mitarbeiter zum Mitmachen bewegt werden. Außerdem ist eine nachhaltige Praxis ein hervorragendes Marketinginstrument.

Digitale Abformung für metallfreies Vorgehen

Die digitale Abformung schont die Umwelt durch das materialfreie Vorgehen. Eine Praxis kann sich dank der digitalen Abformung Abformmaterialien, Gipsmodelle, die Entsorgung und den Transport zum Labor sparen. Auch werden durch die hohe Präzision mögliche Fehlerquellen vermieden.

Kronen werden mithilfe der umweltfreundlichen Vorgehensweise passgenauer gefertigt, was mitunter die Anzahl der Neuanfertigungen verringert. Darüber hinaus empfinden die Patienten die digitale Abformung als wesentlich angenehmer, da der Würgereiz ausbleibt.

Die intelligente Materialverwaltung

Ein gutes Umwelt-Konzept in der Bio Zahnmedizin ist die Vermeidung von Plastikmüll. Schließlich ist der umweltfreundlichste Müll der, der erst gar nicht existiert. Allerdings lässt sich auch viel Abfall vermeiden, wenn man den Materialverbrauch optimiert.

Mit einer intelligenten Materialwirtschaft können Zahnärzte den Einkauf sinnvoll planen und durch bedarfsorientierte Bestände ihren Verbrauch und somit auch die Kosten senken. Durch dieses Prinzip müssen keine Materialien mehr entsorgt werden, weil sie das Verfallsdatum überschritten haben. Auch die Transportkosten und der Verpackungsmüll lassen sich vermeiden, indem man seine Materialien von regionalen Anbietern bezieht.

In der biologischen Zahnmedizin sollte man außerdem biologisch abbaubare Seifen, Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel verwenden, um die Nachhaltigkeit in der Praxis zu unterstützen. Ebenso kannst Du auf plastikfreies Zubehör setzen wie ein Mundspülbecher aus nachhaltig produzierter Pappe, Glas, Edelstahl oder Porzellan. Ebenso werden Patientenzahnbürsten aus nachwachsenden Rohstoffen wie Bambus oder aus Polyethylen immer häufiger verwendet, um den Umweltschutz in der Zahnarztpraxis voranzutreiben.

Die Bioverträglichkeit in der Zahnmedizin

Das Ziel der Bio Zahnmedizin ist, chronisch entzündliche Krankheiten, die nicht nur in der Mundhöhle liegen, zu verhindern oder zu lindern. Im Fokus der biologischen Zahnmedizin steht deshalb die zahnärztliche Behandlung von kranken Patienten sowie die Anwendung von präventiven Behandlungskonzepten. In der Herstellung von bioverträglichem Zahnersatz wurde deshalb sehr viel Wert auf die Verträglichkeit gelegt.

Bioverträglicher Zahnersatz können zum Beispiel metallfreie Keramiken oder metallfreies Zirkonoxid/Zirkoniumoxid sein. Die Materialien können jedoch nur dann einen nicht-allergenen bioverträglichen Zahnersatz geben, wenn sie mit einem schonenden Verfahren hergestellt wurden. Da Vollkeramik der Beschaffenheit unserer Zähne sehr ähnlich ist, wird dieser Zahnersatz häufig für Inlays, Kronen oder Teilkronen verwendet.

Ein Zahnersatz aus Zirkonoxid ist im Aussehen der Keramik sehr ähnlich, jedoch bestehen bezüglich der Biegefestigkeit einige Unterschiede. Auch der Zahnersatz aus Zirkonoxid ist weiß und absolut metallfrei, weshalb es oft als Stabilität gebendes Gerüst unter Kronen oder Brücken verwendet wird. Eine Nylon-Teilprothese ist ebenfalls komplett metallfrei und anti-allergen.

Da diese Teilprothese aus biokompatiblem, thermoplastischem Nylonmaterial besteht, ist sie ideal für Kunststoff- und Metall-Allergiker geeignet.

Amalgamsanierung

Amalgam besteht zu etwas mehr als die Hälfte aus Quecksilber, weshalb dieses Material in der Zahnheilkunde gesundheitsschädlich sein kann. Bis heute konnte die Wissenschaft nicht eindeutig klären, ob Amalgam für den menschlichen Körper gesundheitsschädlich ist. Doch mittlerweile sind sich die Patienten sicher, dass sie dieses Material nicht länger in ihrem Mund haben wollen.

Da Amalgam eines der ältesten Materialien in der Zahnheilkunde ist, ist es bei zahlreichen Patienten in der Mundhöhle zu finden. In der Bio Zahnmedizin wird eine alternative Versorgung wie die dentinadhäsive Rekonstruktion aus zahnfarbenem Komposit oder Keramik-Inlays angeboten. Für diese Behandlung ist jedoch eine fachgerechte und schonende Entfernung des alten Amalgams erforderlich.

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