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Was ist zahnärztliche Schlafmedizin?

Zahnärztliche Schlafmedizin behandelt schlafbezogene Atmungsstörungen.

Die zahnärztliche Schlafmedizin ist ein faszinierendes Feld, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Schlafstörungen beschäftigt, die durch Zahn- und Kieferprobleme entstehen. Sie ist ein Zusammenspiel zwischen Zahnheilkunde und Schlafmedizin und widmet sich vor allem der Behandlung von Schlafapnoe und Schnarchen. Diese Disziplin ist besonders wichtig, weil etwa 20% der Bevölkerung unter Schlafstörungen leiden, die ihre körperliche und geistige Gesundheit beeinträchtigen können.

Warum ist zahnärztliche Schlafmedizin wichtig?

Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Schlaf ist essentiell. Wer sich jede Nacht in den Schlaf kämpft oder vom Partner wegen Sägens im Schlaf angestupst wird, weiß, wie unangenehm und anstrengend Schlafstörungen sein können. Zahnärztliche Schlafmedizin zielt darauf ab, Ihnen zu einem besseren und erholsameren Schlaf zu verhelfen. Denn Schlafmangel kann nicht nur zu Konzentrationsproblemen führen, sondern auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen gesundheitlichen Problemen erhöhen.

Wie funktioniert zahnärztliche Schlafmedizin?

Es beginnt mit einer gründlichen Untersuchung, bei der der Zahnarzt nach Anzeichen für Schlafapnoe oder andere Schlafstörungen sucht. Es kann dabei durchaus vorkommen, dass man plötzlich nicht nur über seine Zähne, sondern auch über seine nächtlichen Atemgewohnheiten ausgequetscht wird. Aber vertrauen Sie uns, das ist wichtig! Der Zahnarzt könnte auch einen Schlafspezialisten hinzuziehen oder ein Schlaflabor empfehlen. In vielen Fällen kommen spezielle, individuell angefertigte Aufbissschienen zum Einsatz, die verhindern, dass die Atemwege im Schlaf blockieren.

Wer benötigt zahnärztliche Schlafmedizin?

Nun, das ist nicht nur etwas für ältere Menschen oder Dauerschnarcher. Jeder, der Beschwerden wie Tagesmüdigkeit, Konzentrationsprobleme oder sogar Kopf- und Nackenschmerzen hat, könnte von einer Untersuchung profitieren. Besonders Menschen, die nächtliche Atemaussetzer bemerken oder berichtet bekommen, sollten die zahnärztliche Schlafmedizin in Betracht ziehen. Auch Kinder können betroffen sein, meistens aufgrund von vergrößerten Mandeln oder Adenoiden.

Wie unterscheidet sich zahnärztliche Schlafmedizin von allgemeiner Schlafmedizin?

Der bedeutsamste Unterschied liegt natürlich im Ansatz. Während die allgemeine Schlafmedizin ein breites Spektrum an Schlafstörungen behandelt, fokussiert sich die zahnärztliche Schlafmedizin spezifisch auf solche, die mit dem oralen Gesundheitszustand verbunden sind. Oder anders gesagt: Weniger das, was im Kopf passiert, sondern das, was im Mund passiert, interessiert hier. Spezielle Zahnvorrichtungen und orthopädische Maßnahmen spielen daher eine große Rolle.

Gibt es Risiken bei der Behandlung?

Nun, auch der beste Zahnarzt kann keine Wunder wirken. Jede Behandlung hat ihre Nebenwirkungen. Bei der Verwendung von Aufbissschienen können beispielsweise Schmerzen im Kiefergelenk oder Verschiebungen der Zähne auftreten. Aber keine Sorge, das geschieht meist nur, wenn die Schiene nicht richtig angepasst ist. Falls doch etwas drückt oder zieht, empfiehlt es sich, schleunigst den Zahnarzt zur Nachjustierung aufzusuchen.

Danach wird auch oft gesucht:

Schlafapnoe, Schnarchtherapie, Aufbissschiene, Schlafstörung, Kieferorthopädie, Zahnspange, Bruxismus, Zahnärztliche Geräte, Atemwegserkrankungen, Nasenatmung, Mandibuläre Protrusionsschiene.

Wir hoffen, dieser kleine Einblick in die zahnärztliche Schlafmedizin war genauso erhellend wie ein guter Nachtschlaf. Sträuben Sie sich nicht, wenn Sie nächste Nacht mal wieder wachliegen – sprechen Sie einfach mit Ihrem Zahnarzt. Ihr Bettpartner wird es Ihnen danken!

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