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Was ist medikamenteninduzierte Gingivahyperplasie?

Medikamenteninduzierte Gingivahyperplasie ist eine Zahnfleischwucherung durch bestimmte Medikamente.

Einleitung

Medikamenteninduzierte Gingivahyperplasie mag wie ein Zungenbrecher klingen, ist aber ein ernstzunehmendes Thema in der Zahngesundheit. Wenn Sie plötzlich merken, dass Ihr Zahnfleisch aufgedunsen wirkt oder sogar beginnt, Ihre Zähne zu überdecken, könnte ein Medikament schuld sein, das Sie einnehmen. Diese spezielle Form der Zahnfleischveränderung kann nicht nur peinlich sein, sondern auch zu ernsten Komplikationen in der Mundhöhle führen.

Was verursacht medikamenteninduzierte Gingivahyperplasie?

Die Hauptverdächtigen in diesem zahnärztlichen Krimi sind bestimmte Medikamente. Dazu gehören, Antikonvulsiva wie Phenytoin, Immunsuppressiva wie Cyclosporin und einige Kalziumkanalblocker, die bei Herzleiden eingesetzt werden. Diese Medikamente beeinflussen die Zellen im Zahnfleisch dazu, ungesund zu wuchern. Ein schlechter Zahnhygienezustand kann diesen Effekt noch verschärfen.

Wie erkennt man medikamenteninduzierte Gingivahyperplasie?

FrüherkennunG ist der erste Schritt zur Abhilfe. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Zahnfleisch auf einmal sehr geschwollen erscheint, oder sogar beginnt, über die Zähne zu wachsen, dann könnte dies auf eine Gingivahyperplasie hinweisen. Dieses Gewebe erscheint oft dunkelrot und kann leicht bluten, wenn es gereizt wird. Ein zeltenes Lächeln und Sprechprobleme können ebenfalls auftreten.

Welche Risiken bringt die Gingivahyperplasie mit sich?

Von ausufernder Zahnfleischwucherung gehen neben ästhetischen Problemen auch gesundheitliche Gefahren aus. Die übermäßige Gewebebildung bietet einen idealen Nährboden für Bakterien, was wiederum das Risiko von Parodontitis erhöhen kann. Unbehandelt kann dies zu Zahnverlust führen. Niemand möchte seinen Zahnarzt besuchen, nur um zu hören, dass das Zahnfleisch das größte gesundheitliche Problem im Mund darstellt.

Was kann man gegen medikamenteninduzierte Gingivahyperplasie tun?

Das A und O ist die Absprache mit dem verschreibenden Arzt. Es könnte möglich sein, das Medikament zu wechseln oder die Dosierung anzupassen. Eine intensivere Mundhygiene und regelmäßige Zahnreinigungen beim Zahnarzt sind ebenfalls hilfreich. In einigen Fällen kann auch ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein, um das überschüssige Zahnfleisch zu entfernen.

Wie kann man medikamenteninduzierte Gingivahyperplasie vermeiden?

Nicht immer lässt sich das vermeiden. Aber eine sorgfältige Zahnpflege und regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt sind der beste Ansatz. Sollten Sie wissen, dass eines Ihrer Medikamente mit diesem Risiko verbunden ist, informieren Sie Ihren Zahnarzt. Er kann Ihnen Tipps geben, um frühzeitig gegenzusteuern.

Danach wird auch oft gesucht:

Zahnfleischentzündung, Zahnfleischbluten, Parodontitis, Zahnfleischwucherung, Phenytoin-Nebenwirkungen, Cyclosporin, Kalziumkanalblocker, Mundhygiene, chirurgische Zahnfleischtherapie, orale Gesundheit.

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