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Was bedeutet Bisserhöhung?

Bisserhöhung korrigiert einen zu tiefen Biss durch Erhöhung der Vertikaldimension.

In der Zahnmedizin stößt man gelegentlich auf den Begriff Bisserhöhung. Doch was genau hat es damit auf sich? Wenn du das Wörtchen hörst, stellst du dir vielleicht vor, wie jemand auf eine Art unsichtbares Trampolin im Mund springt. Eigentlich beschreibt die Bisserhöhung einen ganz bestimmten Eingriff, der einen handfesten Zweck erfüllt. Dabei wird die vertikale Dimension des Gebisses, also der Abstand zwischen Ober- und Unterkiefer, vergrößert. Klingt das nach schwerer Kost? Lass uns das gemeinsam aufdröseln!

Warum wird eine Bisserhöhung durchgeführt?

Stell dir vor, du beißt ständig auf einem Kaugummi herum. Das mag für den ersten Moment spaßig klingen, wird jedoch auf Dauer ziemlich anstrengend für deine Kiefer. Ähnlich wirkt sich ein zu geringer Abstand zwischen den Zahnreihen auf die Kau- und Kiefermuskulatur aus. Eine Bisserhöhung schafft Entlastung. Vor allem dann, wenn Zahnschäden wie durch Knirschen entstanden sind oder wenn es gilt, zahnersetzende Maßnahmen zu unterstützen. Dies kann die Lebensqualität erheblich verbessern, indem es Schmerzen reduziert und die Kiefermuskulatur entspannt.

Wie läuft der Prozess der Bisserhöhung ab?

Du kannst dir das als eine Art Deckenerhöhung für dein Gebiss vorstellen – nur natürlich viel filigraner! Zunächst wird der Ist-Zustand genau erfasst. Dann beginnt die eigentliche Magie: spezielle zahnärztliche Materialien wie Kronen oder Onlays werden genutzt, um den neuen optimalen Biss zu formen. Manchmal kommt auch die Schienentherapie ins Spiel. Alles geschieht natürlich unter strengster Beachtung des Gesamtbildes in deinem Mund. Verträglich soll es ja sein!

Welche Konsequenzen hat eine Bisserhöhung?

Ein frisches Trampolin im Mund zu haben, kann tatsächlich Einfluss auf andere Bereiche nehmen – positiv! Zum Beispiel auf deine Kiefergelenke, wie sie harmonisch aufeinander einspielen. Doch Achtung: Jede Veränderung erfordert eine Eingewöhnungsphase. Anfangs fühlt sich der neue „Stand“ ungewohnt an, fast als hätte jemand heimlich an der Schreibtischstuhl-Höhe geschraubt. Aber: viele Patienten berichten von einer bedeutenden Abnahme ihrer Beschwerden. Und das zählt schließlich!

Ist eine Bisserhöhung mit Risiken verbunden?

Sobald es um den Mund geht, horchen wir alle etwas näher hin. Schließlich steckt unsere Zahnwerkstatt voller Empfindlichkeiten. Aber, kein Grund zur Besorgnis: Die Bisserhöhung ist ein bewährter, sicherer Eingriff, wenn er von einem erfahrenen Zahnarzt ausgeführt wird. Natürlich gibt es, wie bei jedem medizinischen Eingriff, geringe Risiken, wie etwa vorübergehende Beschwerden im Kieferbereich. Wichtig ist, offen mit dem Zahnarzt über Erwartungen und mögliche Unsicherheiten zu sprechen.

Welche Alternativen gibt es zur Bisserhöhung?

Manchmal ist der direkte Weg nicht für jeden das Optimum. Fragst du dich, ob es Alternativen gibt? Tatsächlich bieten sich je nach individueller Situation verschiedene Lösungen an. Eine Kiefergelenktherapie oder Physiotherapie könnten Optionen sein. Der Clou liegt oft im Detail: maßgeschneiderte Maßnahmen können auch jenseits der klassischen Schwellenerhöhung helfen. Wichtig ist, gemeinsam mit dem Zahnarzt die optimale Methode zu finden.

Danach wird auch oft gesucht:

Zahnprothetik, Aufbissschiene, Kiefergelenkbeschwerden, Bruxismus, Zahnfehlstellungen, Zahnrekonstruktion, Zahnkronen, Onlays, Zahnarzt-Fachbegriffe

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